Modellbau - Flugzeuge - Nachtflug

   

e-mail: bastel.stube@gmx.net  -  Letzte Änderung: 9.8.2010

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Crash3D (Riwa)

Kursive Modelle sind nicht mehr in meinem Besitz. Die Bilder sind im Moment nur zum Teil von meinen eigenen Modellen, ansonsten aus dem Netz oder von fremden Modellen des gleichen Typs wie meine (gekennzeichnet durch (@) )
Momentaner Status des Modells [n]:

Status
Bedeutung
Status Bedeutung Status Bedeutung
1
Plan 5
fertig ungeflogen 0
verkauft
2
Bausatz oder Teile 6
in Benutzung -1
defekt, wird repariert
3
angefangen 7
selten in Gebrauch -2
defekt, ausgemustert
4
fast fertig 8
nicht mehr in Gebrauch


Grundlagen der Beleuchtung

Techniken wie Knicklichter und offene Flammen werden hier nicht behandelt :-)
Wingo KnicklichterAls abschreckendes Beispiel :-) Mein erster Versuch im Nachtflug - der Wingo ist sogar heil wieder runtergekommen.

Diese kleinen Anglerknicklichter sind viel zu dunkel. Außerdem hatten alle die gleiche Farbe, sodaß die Lageerkennung fast unmöglich war. Zum Glück hat mir jemand mit einer starken Taschenlampe die Landung beleuchtet.

Die dicken Knicklichter sind heller, aber schwer.





Unabhängig von der verwendeten Technologie sollte man sich überlegen, was für eine Art Beleuchtung man haben will:
Die heute üblichen Techniken sind:
Die folgenden Ausführungen drehen sich praktisch ausschließlich um LEDs. LEDs kann man in unterschiedlicher Form einsetzen:
Meistens ist meine Beleuchtung nicht schaltbar, d.h. ich schließe das Licht schon vor dem Flug fix an. Dazu habe ich einen Zwischenstecker, der zwischen Akku und Regler kommt und so die Akkuspannung abnimmt. Wenn ein funkgesteuerter Schalter zum Einsatz kommt, sollte zumindest bei "richtigen" Nachtflügen ein Teil der Beleuchtung direkt verkabelt sein, so daß bei einer Störung nicht das ganze Modell im Dunkeln steht.

Die Helligkeit der Beleuchtung ist nicht der entscheidende Faktor (obwohl es hilft). Wichtig ist die Lageerkennung. D.h. ich muß aus jedem Winkel einerseits irgendein Licht sehen und andererseits möglichst auch die Lage der Modells ableiten können. Dabei helfen unterschiedliche Farben oder Muster für oben/unten, links/rechts, vorne/hinten. Beim Fliegen muß man sich noch mehr als am Tag der Modelllage bewußt sein. Zumindest bis zu einer gewissen Entfernung ist das sogar einfacher als am Tag, wenn die Lichter klar zu unterscheiden sind. Allerdings sieht man keine Hindernisse, daher sollte man sich vor dem Flug genau die Umgebung einprägen. Evt. hilft es auch ein Licht (Taschenlampe) am Landepunkt abzulegen.

Zum Anfangen ist ein langsames, stabil fliegendes Modell am besten, bei mir z.B. Wingo, Easystar oder MiniMag. Es empfiehlt sich ein unempfindliches, nicht zu großes Modell, da man die Landebahn meist nicht gut erkennen kann. Einige Clubs (auch meiner) dürfen nicht in der Nacht fliegen. D.h. ich muß mir irgendwo eine Wiese suchen, die natürlich keine schöne Rasenlandebahn hat. Schaummodelle erleichtern die Verdrahtung erheblich. Man kann einfach ein Loch für eine LED bohren oder einen Schnitt machen, in dem das Kabel verschwindet. Bespannte Holzmodelle dagegen kann man am besten vor dem Bespannen verkabeln.

Ähnlich wie bei der Großfliegerei haben alle meine Modelle die folgende Farbcodierung:

Farbe
Ort
Grün
rechts
(wenn es grün nicht in der gewünschten Technologie gibt, nehme ich auch blau)
Rot
links
Weiß
nach vorne
Blinklichter rot oder weiß meist hinten
sonstige Farben
nach hinten

Brauchbare LEDs haben mcd (millicandela) Werte von mindestens 1.000-3.000, besser 10.000-20.000mcd . Dieser Wert ist winkelabhängig, d.h. breitstrahlende LEDs haben niedrigere Werte. Die hellsten LEDs sind normalerweise 5mm Typen in weiß oder rot. Besonders hell sind die (teureren) 1W, 3W, 5W... Typen, u.a. von Luxeon, die allerdings eine bessere Stromversorgung und Kühlung brauchen. Diese sind z.B. als Lande- und Suchscheinwerfer größerer Modelle brauchbar.

LEDs sind keine Glühbirnen, d.h. der Strom ist nicht proportional zur Spannung. LEDs haben eine "Flußspannung", die normalerweise bei einem Strom von 20mA gemessen wird. Das ist auch der übliche Maximalstrom, den wir verwenden wollen. In Datenblättern wir die Flußspannung als Uf oder Vf bezeichnet. Bis knapp unter diese Spannung fließt kein Strom durch die LED, dann steigt er sehr schnell an um schon wenige 100mV darüber die LED zu zerstören. Deshalb muß man immer dafür sorgen, daß der Strom begrenzt wird, indem man weitere Bauteile einbaut, an denen die restliche Spannung abfällt. Das sind i.A. Widerstände oder Stromregelungen.

Typische Spannungen sind:

Farbe
Flußspannung [V] (typisch)
rot 1,6-2,4
grün 2,2-3,4
gelb 2,1
orange 2,2
blaue 3,2-4
weiß 3,2-4
Besonders die sehr hellen LEDs können von den Tabellenwerten aber noch abweichen. Am besten schaut man in das Datenblatt. Wenn das nicht verfügbar ist, muß man die Spannung messen. Zum Testen der LEDs und zum Vergleich der Helligkeiten gibt es kleine Testboxen, die aus einer 9V Batterie gespeist werden. Wenn man die LED in den 20mA Platz steckt, kann man die Spannung leicht mit einem Voltmeter messen.
Die unteren Angaben gehen von 2 Typen aus mit 2,4V oder 3,6V. Damit hat man fast alle Fälle abgedeckt.

LEDs direkt anzuschließen, kann bei Batterien in einigen Fällen funktionieren ist aber ein Glücksspiel. Ich rate strikt davon ab !

Durch den Vorwiderstand fällt ein Teil der Spannung an diesem ab, wodurch der Stromanstieg bei steigender Spannung sehr viel geringer ist. Dafür verliere ich Spannung/Leistung am Widerstand. Ein sehr kleiner Widerstand hat nur geringe Schutz/Ausgleichswirkung, dafür kann ich mehrere LEDs in Reihe betreiben, bei einem großen Widerstand ist die Strom/Helligkeitsänderung klein, aber ich kann oft nur eine LED anschliessen.
Die Energie ist bei uns meist kein Problem, Widerstände sind billig. Daher ist der einfachste Weg jeder LED einen Widerstand zu verpassen und alle LED/Widerstandskombinationen an eine Spannung zu hängen. Will man sparsamer sein, z.B. weil man viele LEDs betreiben will, nimmt man 2-3 LEDs in Serie.

Ich schliesse meine LEDs fast ausschließlich direkt mit Widerständen an den Flugakku an. Ich habe so zwar Helligkeitsschwankungen - mit günstiger Wahl der Widerstände, halten sich diese aber in Grenzen. Außerdem kann man so auch ein paar Rückschlüsse auf den Akkuzustand ziehen. Es ist billig und wenig fehleranfällig.

Natürlich kann man die LEDs auch mit Vorwiderstand an die BEC Versorgung durch den Regler hängen. Allerdings reicht die Spannung (5V) nur für 1 LED. Wenn man auf Nummer Sicher gehen will, nimmt man ein externes/getrenntes BEC (z.B. von einem alten oder teildefekten Bürstenregler).

Die folgenden Werte sind so berechnet, daß bei vollem Akku nach dem Laden der Strom 25mA nicht überschreitet und selbst bei fast leerem Akku (3,3V/Zelle) noch mindestens 10mA fliessen. Wegen der lieferbaren Widerstände können die Ströme leicht abweichen, das wirkt sich aber nicht aus. Heutzutage ist es oft billiger von einem Wert gleich eine 100er Packung zu nehmen als 10 einzelne. Wie man sieht, braucht man nur sehr wenige verschiedene Werte.

Versorgung
LED Spannungen Widerstand [Ohm]
3s
1x 2,4V
390

2x 2,4V
270

3x 2,4V
180

1x 3,6V
330

2x 3,6V
180

1x 2,4V + 1x 3,6V
220

2x 2,4V + 1x 3,6V
120



2s
1x 2,4V 220

2x 2,4V 120

1x 3,6V
180



5V
1x 2,4V 120

1x 3,6V 68
Bei 2s sind die Kombinationen etwas eingeschränkt.

Zum Verbinden nehme ich eine ganz dünne Kuperlitze (0,05mm2 von Conrad), die kunststoffisoliert ist. Das Gewicht und der Widerstand sind ziemlich ähnlich wie vergleichbarer Kupferlackdraht. Allerdings ist diese Litze biegsamer, und ich habe auch mehr Vertrauen in die Isolierung, die einfach zu entfernen ist. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben, was das Verstecken der Leitungen erleichtert.
SMD LEDSMD LED
Bei den SMD LED Streifen kann man sehr einfach die Stromversorgung von einem zum nächsten Streifen weiterziehen. Rechts geht über einen Widerstand die Versorgung für eine EinzelLED ab. Am linken Bild sieht man die Kabel in einem Loch verschwinden, wo sie zur Unterseite weitergehen.

StromEin typischer Spannungsabgriff am Regler. Hier könnte man auch noch einen Antiblitz integrieren, allerdings sind die meisten meiner Nachtflieger eher kleiner.

Probleme:

Lösungen:

Bis jetzt hatte ich noch nie einen Ausfall des Lichts im Flug. Je nach Anordnung und Verkabelung kann man auch bei einem Teilausfall noch fliegen.

LEDs sind (in Grenzen) wasserfest, d.h. Spritzwasser (natürlich immer Süßwasser) oder auch kurzzeitiges Untertauchen macht ihnen und auch der Verkabelung und der Spannungsquelle nichts aus. Längeres Untertauchen kann bei manchen Typen zum Ausfall führen.
Bei unseren Spannungen geht normalerweise auch keine Gefährdung davon aus. D.h. der Betrieb in einem Pool oder neben Personen dürfte unkritisch sein, solange man einen gewissen Sicherheitsabstand einhält (>2m). Sicherheitshalber sollte man sich aber in der Badewanne nicht dazulegen :-)

Das gilt nicht für Wandler !!! Hier wird eine Hochspannung erzeugt ! Daher fürs Wasserfliegen nicht verwenden !!!

Hier noch eine einfache Möglichkeit im Vertrieb von Conrad:
ConradEine Led, die blinkt mit Schalter und Knopfzelle zum Aufkleben. Das Set enthält ein grünes und ein rotes Modul.

Conrad EasystarSo sieht es an einem Easystar aus. Der Flugversuch hat zwar zu keinen Schäden geführt, aber klar gestellt, daß es so nicht geht.

Die LEDs sind zu schwach (deutlich unter 3000mcd schätze ich), außerdem strahlen sie halt nur in einem kleinen Winkel.
Mit nur zwei LEDs kann es leicht zu Abdeckungen kommen.


Wenn man diesen Weg gehen will:

Schalter:

Mit einer Servoelektronik, einer Diode, 2 Widerständen, einem Relais und einem Elko kann man sich sehr einfach einen RC Schalter bauen. Die Widerstände simulieren das Poti (kann man stattdessen auch nehmen). Das Relais wird statt des Motors angeschlossen.
Links (z.B.): Link1 Link2 Link3

Sicherungen:

Nach einem leichten Kabelbrand (anscheinend haben zwei Kabel bei einer Durchführung gescheuert) nehme ich jetzt vermehrt Sicherungen. Und zwar sogenannte Einlötsicherungen, die normalerweise direkt auf einer Platine benutzt werden. Sie sind klein und widerstandsfähig. Ich löte sie möglichst bald nach dem Abgriff vom Speiseakku in die Versorgungsleitung. Da meine Modelle meist 0,5-1A Strom brauchen, nehme ich Werte mit etwa 0,5A mehr. Für 1A Strom eine 1,5A Sicherung. Im Fall des Kurzschlusses müssen sie ausgewechselt werden.

Links

Hover and Smile - eng. - sehr detailiert
Helifreak Forum - Nightflying (eng.)
RCGroups Forum - Nightflying (eng.)

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Übersicht:

wb2 nacht Java Licht Gemini Nacht Superstar
Raven Nacht Wasser fox licht
EA2 Nacht Micro Wing Nacht Nacht MiniMag
Xeno Funjet ts Funcub
mcx Sagita Nacht


JavaEPP(Reichart) [6]

Java
Java Licht
Bei Gelegenheit habe ich eine Beleuchtung eingebaut. An den Seiten je 2 LEDs (rot/grün), nach vorne 2x weiß, nach hinten 1x blau 1x gelb. Ich wollte eigentlich den Wandler von Conrad benutzen, der bis zu 8 weiße LEDs versorgt. Allerdings habe ich die Kabel ungünstig verlegt (nicht verdrillt sondern getrennt mit größerem Abstand) und will sie jetzt nicht mehr unter den Klebebändern hervorholen. Die Störungen sind so einfach zu groß. Als einfache Alternative nehme ich jetzt den Antriebsakku und dazu in Serie ein kleiner 3s Lipo. Damit erreiche ich die nötige Spannung für die LEDs.
Die Orientierung ist so recht gut, erfordert aber etwas Aufmerksamkeit. Da beim Nacht-Erstflug (am Hang) viel Wind war, bin ich auch etwas gesegelt. Beim Wiedereinschalten des Motors hat sich das Modell weggedreht und ist abgekippt. Dabei hat es die Motorbefestigung herausgerissen.

Sagita (Reichard) [6]

Sagita

Sagita NachtDas Modell hat eine Beleuchtung fürs Nachtfliegen bekommen: 3 LEDs und einen Lichtschlauch.
Damit kann man die Lage sehr gut erkennen, auch noch aus größerer Entfernung. Lediglich genau von hinten wirkt keine der Lichtquellen. Deshalb habe ich noch eine Blink LED ergänzt.


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Wingo (Conzelmann) [6]

WingoDer Wingo hat eine umfangreiche (aber nicht realistische) Beleuchtung bekommen. Damit ist sowohl die Sicht als auch die Fluglageerkennung kein Problem.

Wingo

Wingo

Wingo

Wingo

WingoDie Flächenunterseiten und das Seitenleitwerk werden angestrahlt.


Nacht WasserAuf dem Wasser.

Superstar (Ikarus) [6]

SuperstarDer aktuelle Super Star. Billig und leicht geflickt von einem Flohmarkt.


SuperstarIch habe eine einfache Beleuchtung montiert. 5 LEDs. Am Heck oben eine BlinkLED, Seite und hinten LED mit einem Stück Strohhalm. Versorgung direkt aus dem Flugakku, der in diesem Fall ein 3s ist. Das Modell fliegt auch mit 2s ausreichend. Die äußeren Lichter gehen dabei aber recht schnell aus.
Das Modell und seine Fluglage sind gut zu erkennen. Das Mehrgewicht beträgt 7g.
Ein Stecker ist anscheinend stark korrodiert und mußte getauscht werden.

Aventura2 [6]

Aventura

Die Fläche war angeknackst und mußte repariert werden. Bei der Gelegenheit habe ich die Bespannung ausgetauscht (jetzt gelb transparent), die mir sowieso nicht besonders gefallen hat. Ebenfalls habe ich eine Beleuchtung ergänzt. LED Bänder mit je 33 LEDs an beiden Seiten, die ganze Fläche mit unterschiedlich farbigen LEDs und dazu noch 2 LEDs im Bug. Insgesamt 100LEDs. Es fehlen noch einige um das HLW hervorzuheben.
LichtAm Holm habe ich die Leds rundherum gebogen und mit einem kleinen Tropen PU-Leim fixiert.

LichtBei nicht oder wenig tragenden Teilen habe ich die LEDs einfach mit der Hand durch das Balsa gesteckt.

LichtBlaue LEDs nach außen einfach durchs Holz gesteckt. Diese LEDs werden über eine Blitzerschaltung angesteuert. Leider sieht man das Blau im Flug fast nicht.

LichtAlle Flächen LEDs montiert

LichtDie fertige Verkabelung. Das könnte man sicher noch besser verbergen, in der Nacht und besonders im Flug sieht man aber sowieso nichts davon.

Nacht fertig
Nacht
Nacht

Bei einem Fehlstart über Land wurde der Bug schwer beschädigt und mußte repariert werden. Bei der Gelegenheit habe ich noch Streifen unten am HLW ergänzt, da mir da etwas fehlte. Die Wirkung ist gut.
Leider sind einige LEDs in der Flügelspitze ausgefallen. Da ich keine Lust habe, die Bespannung aufzuschneiden, werde ich bis auf weiteres damit leben müssen.

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MiniMag (MPX) [6]

MiniMag
Diesmal eine mehr vorbildangelehnte Beleuchtung.
Da ich keine weißen BlinkLEDs gefunden habe, schalte ich einfach eine rote BlinkLED in Reihe mit einer weißen LED. Diese geht zwar nicht komplett aus, wird aber stark abgedimmt, was auch einen netten Effekt gibt. Durch die SMD-LED-Streifen im Inneren des Rumpfs leuchtet dieser im vorderen Bereich großflächig weiß.
Die Beleuchtung sieht gut aus ohne übertrieben zu wirken. Die Erkennung ist aus jedem Winkel gut. Auch bei Tag erkennt man die LEDs aus dem richtigen Winkel.

TurboRaven (jetpower.at) [6]

RavenRaven

Und jetzt mal in den vollen LED Topf gegriffen ! 172 LEDs !!!

Bis auf die 2 LEDs nach vorne und die Blinkkombination am Seitenruder alles LED Streifen, was die Montage massiv erleichtert. Die Lageerkennung ist sehr gut. Die Streifen gab es damals nicht in grün, deshalb nicht die typischen Farben, was der Optik aber nicht schadet. Die Beleuchtung der Raben Grafik der Oberseite könnte etwas heller sein (im Verhältnis). Andererseits wirken die unterbrochenen weißen LED Streifen auch gut. Bei der Lichtflut gehen die BlinkLEDs etwas unter.
Der Stromverbrauch ist etwa 900mA(3s) - ca.10W. Das Gewicht ist vernachlässigbar mit geschätzt unter 50g.

Beim letzten Flug fielen mir einige Details auf. Die weiße Oberseite ist etwas zu dunkel. Ich habe nach unten einen weiteren weißen Streifen ergänzt. Die Aufteilung gefällt mir aber noch nicht und wird noch geändert (siehe unten).
Zur besseren Lageerkennung kamen 2 rot/blaue Streifen längs auf die Querruder. Die Blink LEDs wurden um eine weitere weiße LED ergänzt. Anfangs hatte ich noch ein gelbes Lauflicht am Rumpfrücken geplant. Das paßt aber wohl doch nicht so. Außerdem ist es möglicherweise zu dunkel.

Damit hält das Modell jetzt bei 215 LEDs.

Raven LichtDie weißen LEDs an der Seite wurden schöner gemacht. Der Streifen zusammen mit den unregelmäßigen 3er Blöcken sah nicht schön aus. Die Zählung muß damit nochmals korrigiert werden, 209 LEDs ? Durch das recht hohe Gewicht war der vorige Motor an der Leistungsgrenze. Mit dem stärkeren Motor fliegt das Modell jetzt sehr schön.

MicroWing (HS) [6]

MicroWing

Micro Wing NachtDie rote LED in der Mitte leuchtet nach unten (Bild ist von unten) und blinkt. Die LEDs sind von allen Seiten gut zu sehen, da das Material recht durchscheinend ist.
Leider ist das Flugverhalten immer noch fast unbrauchbar (Schwerpunkt, Sturz ?).


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Weihnachtsbaum Version 2 (eig.) [6]

wb2wb2 nacht

wb2 elecIch verwende ein 2 Kanal Schaltmodul. Die Buchsenleiste hat die Kontakte in 3 Gruppen verkabelt:
Dauer an (seitliche Lichter)
Kanal 1 (rotes Blinken, weiße Landelichter unten)
Kanal 2 (Farbwechsel LEDs, weiße Topbeleuchtung) Die einzelnen LEDs haben jeweils ihre Vorwiderstände (für 2 LEDs in Serie) und können beliebig an die Kanäle gesteckt werden.
Als Zimmerschmuck sind sie alle auf Dauer an gesteckt. Dabei versorge ich den Baum über ein Netzteil.

Die FarbwechselLEDs habe ich aus einer Lichterkette herausoperiert. Ich bin noch nicht im Dunkeln geflogen, aber ich habe Sorgen, daß die wechselnden Farben zu sehr ablenken. Daher lasse ich diesen Kanal evt. erstmal ausgeschaltet.

Die Landelichter sind nicht an im Bild. Die Verkabelung muß noch ordentlicher werden. Außerdem könnte man noch vorsichtig die Kabel grün spritzen. Den Propeller möchte ich noch gold oder silber Ornamente verpassen, die von den weißen LEDs angeleuchtet werden.

Der Stromverbrauch ist etwa 450mA (bei 3s). Durch die BlinkLEDs und die Farbwechsel LEDs schwankt der Wert etwas.

Ich brauche ich jetzt einen größeren Prop und einen stärkeren Motor. Mit Farbe, zusätzlichen Verstärkungen, Beleuchtung, Verkabelung und RC-Schalter habe ich 40-50g zusätzliches Gewicht "gewonnen". Dafür ist der bisherige Motor zu schwach. Nach einigem Schweben ist er sehr heiß.

Der RC-Schalter ist nicht wirklich nötig und wurde entfernt. Im Flug benutze ich alle Lichter bis auf die Farbwechsler. Die Orientierung ist schon so nicht einfach. Ca. 49 LEDs.

Film

Easystar (MPX) [6]

EA2 Nacht
EA2 Nacht Eine typische Beleuchtung, hauptsächlich mit LEDstreifen:
Oben an den Flächenenden fehlen noch LEDs, damit man auch von hinten oben gut sieht. Die Blink LEDs sind etwas schwach und der blaue Streifen wird aus ästhetischen Gründen noch verlängert.

Easystar nachtUnd so geht es weiter.
Easystar nachtDas Modell ist jetzt aus jeder Richtung gut zu erkennen. Die Unterseite wirkt in der Realität noch wesentlich heller. Die BlinkLEDs werden noch verstärkt. Außerdem fehlen auch hier noch Streifen unten am HLW für die optische Ausgewogenheit.
Die hat es jetzt bekommen. Ich habe sie in V-Form aufgeklebt (je 2x3 LEDs pro Seite). Allerdings sieht man das nur im Nahbereich. D.h. sichtbare Formen müssen deutlich größer sein - mindestens 9 LEDs in Reihe. Dazu weitere Blink LEDs an der Unterseite. Dazu habe ich einen SMD-LED Streifen zerschnitten, so daß ich zwei weiße LEDs in Reihe bekam, dazu noch eine rote Blink LED als Blinkgeber. Das sieht man zumindest von hinten sehr gut.
In Summe sind es jetzt auch schon ca. 100 LEDs.

Gemini(Robbe) [6]

Gemini Nacht
Gemini Nacht Eine typische Beleuchtung, hauptsächlich mit LEDstreifen. Das Vorbild stammt aus einem Forum.
Von unten ist die Sicht gut. Von oben aber überstrahlt das Weiß alles und die Lageerkennung wird schwierig. Ich werde die Hälfte der LEDs entfernen und an den hinteren Flügelenden noch rot/grüne LEDs hinzufügen. Außerdem muß ich die Schwimmerabdeckungen sowohl optisch als auch von der Dichtheit verbessern.
Gemini NachtUnd so geht es weiter.
Gemini NachtIch bin jetzt zufrieden mit dem Licht. Die hinteren Lichter sind 3 LEDs von einem SMD Band, das um die Kante herumgezogen wird. Das Weiß ist immer noch leicht hell genug.
Das Modell ist etwas schwieriger von der Lageerkennung, da die rot/grünen Seitenlichter sehr nahe am Rumpf sind. Bei einem normalen Flugzeug sind die Flügelspitzen weiter vom Rumpf entfernt und leichter zu erkennen. 60 LEDs.

FOX (MPX) [6]

fox licht Aus Gewichtsgründen nur eine sparsame Beleuchtung, 5mm rot/grün in den Flächen und 4 Stück eines SMD LED Bands. Die LEDs sind direkt auf Kupferlackdrähte gelötet und eingegossen. Die Originalversorgung besteht aus 2 AA Zellen. Leider hat es bei Tests ein Servogetriebe ruiniert, daher noch kein Erstflug. Das Licht sieht unten/oben ziemlich gleich aus. Nur am HLW wird man wohl ein paar Unterschiede erkennen. Evt. kommt noch eine blaue/weiße LED nach vorne.
Die Sicht ist aber auch so völlig ausreichend.

Twinstar (MPX) [6]

TwinstarLicht
TwinstarLicht
Da Feuerwerk meistens im Dunklen abgebrannt wird, hat der Twinstar eine Beleuchtung bekommen. Nichts außergewöhnliches. Mein üblicher Stil, von allen Seiten gut zu erkennen. Hauptsächlich LED SMD Streifen und BlinkLEDs am SLW. Die weißen LEDs sollen noch schaltbar als Landelichter werden. Evt. kommt noch mehr weißes Licht nach vorne dazu. Die gelben LEDs am SLW kann man nur aus wenigen Winkeln sehen, die BlinkLEDs dagegen recht gut.

TwinstarLichtAn den Flügelenden sind Halterungen für Feuerwerk, am besten in länglicher Form (Römische Lichter z.B.) befestigt. Deshalb sind auch keine Lichter ganz außen.
Dazu habe ich Schaumstoffplattendübel mit PU Leim verklebt. So kann ich die Halterungen abnehmen oder austauschen. Die Kabel dienen in Zukunft zum elektrischen Zünden.


Blade MCX (Eflite) [6]

mcxDer Heli hat 2 SMD LEDs seitlich bekommen, eine 3mm als Scheinwerfer nach vorne und eine 3mm Blink LED am Heckausleger. Die 3 normalen LEDs haben Vorwiderstände von 47/100/150Ohm. Die Blink LED funktioniert auch bei der geringen Spannung noch ganz gut.


mcxDie Stromversorgung wird auf der Platine direkt von den Batterieanschlüssen abgenommen. Die Verdrahtung geschieht mit 0,1mm Kupferlackdraht. Da es mein erster Versuch mit derart dünnem Draht war, ist die Verlegung nicht wirklich schön. Ich brauche leichtere Pinzetten für die Handhabung. Evt. auch eine dritte Hand, die viel kleiner ist als die handelsüblichen. Ich hatte keine SMD Widerstände, sondern mußte normale 1/8W(?) nehmen. Das Mehrgewicht beträgt 1,25g, was sich im Flug nicht merkbar auswirkt. Die Lageerkennung ist einwandfrei, der Landescheinwerfer beleuchtet eine größere Fläche. Allerdings überstrahlt er auch das rote Seitenlicht. Daher habe ich die weiße LED noch außen mit schwarzer Farbe bemalt, damit sie hauptsächlich nach vorne strahlt.

Die SMD LEDs sind auf etwa 11-13mA eingestellt, das könnte man noch auf 20mA erhöhen, da sie in Relation zu den anderen LEDs etwas schwach wirken.
Ich habe noch nachleuchtende Rotorblätter montiert, allerdings ist das Licht recht schwach gegen die LEDs.

mcxMCX mit fluoreszierenden Nachtflugblättern. Allerdings sind sie eher dunkel im Kontrast zu den LEDs.


mcxBefestigung der vorderen LEDs. Die untere ist seitlich schwarz angemalt, damit weniger Streulicht austritt und vom roten Positionslicht ablenkt.


mcxDas hintere Blinklicht.


Funcub (MPX) [6]

funcub N
Das übliche Lichtschema. Die weißen Landelichter können über den Sender geschaltet werden. Dazu habe ich erstmals eine Servoelektronik mit Diode, Relais und Elko verwendet. Sie schaltet nicht bei jedem Start ganz sauber !? Die weißen Streifen in Rumpfnähe beleuchten den Rumpf recht schön. Auch das HLW ist gut erleuchtet. Das untere weiße Blinklicht ist dagegen kaum zu erkennen, evt. zu nah an der HLW Beleuchtung.
Funcub N

LEDDisco (BMI) [6 (noch ohne Licht)]

Eine Scheibe mit eingebauten Lichtern. Es liegen 2 Lichtschläuche im Inneren des Modells und einer an der Außenkante. Die Leuchtkraft ist recht gering, besonders verglichen mit den heute üblichen LEDs. Wenn ich da einige für bessere Lageerkennung ergänze, wird der Lichtschlauch wohl fast verschwinden. Evt. mache ich alle anderen Lichter schaltbar um zumindest etwas davon sehen zu können. Geplant sind einige LEDs zur Orientierung, FarbwechselLEDs am SLW und Lauflichter unten.
Die neuere Version hat LEDs innen und nur außen einen Lichtschlauch.

Funjet#5 (MPX) [6]

Funjet nacht Da das Modell schon eine halbwegs brauchbare Bemalung hatte, habe ich die in das Lichtdesign eingebunden. Hauptsächlich SMD-LED Streifen, einige Einzel LEDs für Positionslichter. 260 LEDs. Der Strom beträgt etwa 1,2A(3s). Das Design hat sich in Stufen entwickelt, deshalb paßt es nicht überall genau zusammen. Ursprünglich waren wesentlich weniger LEDs geplant. Die geringe Spannweite erschwert die Lageerkennung, daher sind die rot/grün Seitenleuchten besonders auffällig und die Farben oben/unten auch deutlich unterschiedlich.

Der erste Nachtflug war problemlos. Die Orientierung immer gegeben. Allerdings erkennt man die feineren Strukturen nur im Nahbereich. Auch die Blinkleds auf den Seitenleitwerken sind in den meisten Fluglagen nicht zu erkennen.

Funjet nachtDie Farben der LEDs kommen auf den Bildern nicht besonders gut heraus, da das Licht sehr hell war und ich schwach belichten mußte, damit nicht alles überstrahlt. Die Kameraeinstellungen waren fast wie an einem leicht bewölkten Tag !

Xeno (MPX) [6]

Licht
LichtDa das Modell schon Bemalung und Aufkleber hatte, habe ich versucht, das nicht zu sehr zu stören. Hauptsächlich SMD-LED Streifen, einige Einzel LEDs für Positionslichter. Ein etwas grafischeres Design. Oben gelbe Pfeile, unten eine Art versetztes Band, das aber nur im Nahbereich als solches zu erkennen ist. Die Wirkung in der Luft ist trotzdem gut. Nur die 3 BlinkLEDs in der Mitte sind im Flug kaum zu sehen, höchstens genau von unten und nah. Die Orientierung ist einwandfrei. Deckel und Winglets haben keine LEDs, um die Handhabung einfach zu halten. Die Flächen können auch noch geteilt werden. 219 LEDs.

Xeno Dazu kamen noch kleinere Leuchtfelder oben und unten, außen um die leeren Stellen zu füllen. 273 LEDs
xenoDie Randleuchten sind jetzt etwas schwach und sollen noch verstärkt werden.


Ausgemusterte und verkaufte Modelle:

Crash3D (Riwa) [0]

Crash3dverkauft
Mein erstes Lichtmodell. Angesichts des nahenden Winters und des frühen Sonnenuntergangs, habe ich mit einer Beleuchtung begonnen.
  1. In der ersten Stufe links und rechts je eine rot/grüne LED, dazu eine weiße Rundum am Heck und eine weiße nach vorne strahlende.
  2. Beim nächsten Versuch kamen 3 weitere weiße LEDs dazu und bestrahlen jetzt Ober- und Unterseite. Die RundumLED bekam eine Blitzsteuerung.
  3. Im weiteren kommt noch ein Schaltmodul, um unterschiedliche Effekte schalten zu können und ein Lauflicht, wahrscheinlich an der Außenseite.
Die neuen superhellen (aber nicht billigen) LEDs sind sehr gut sichtbar. Auch aus 100m reicht die Helligkeit von 3-4 LEDs aus. Nur die Lageerkennung wird schwierig.

Neuerdings habe ich fürchterliche Störungen mit dem Modell, die auch nach Wechsel von Empfänger und Regler bleiben !? Nach weiteren Versuchen, die kein Ergebnis brachten (mal geht es, dann wieder nicht), habe ich das Modell verkauft.

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