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- Letzte
Änderung: 9.8.2010
JavaEPP (Reichart) | Sagita
(Reichard) | Wingo (Conzelmann) | SuperStar (Ikarus) | Aventura2
| MiniMag (MPX) | Turbo Raven
(jetpower.at)| MicroWing (HS) | Weihnachtsbaum V2 (eig.) | Easystar
(MPX) | Gemini (Robbe) | FOX
(MPX) | Twinstar (MPX) | Blade
mcx (Eflite) | Funcub (MPX) | LEDDisco (BMI) | Funjet#5
(MPX) | Xeno (MPX)
Crash3D (Riwa)
Kursive Modelle sind nicht mehr in meinem Besitz. Die Bilder sind im Moment nur zum Teil von meinen
eigenen
Modellen, ansonsten aus dem Netz oder von fremden Modellen des gleichen Typs wie meine
(gekennzeichnet durch (@) )
Momentaner Status des Modells [n]:
Status
|
Bedeutung
|
Status |
Bedeutung |
Status |
Bedeutung |
1
|
Plan |
5
|
fertig
ungeflogen |
0
|
verkauft
|
2
|
Bausatz oder Teile |
6
|
in Benutzung |
-1
|
defekt, wird repariert |
3
|
angefangen |
7
|
selten in Gebrauch |
-2
|
defekt,
ausgemustert |
4
|
fast fertig |
8
|
nicht mehr in Gebrauch |
|
|
Grundlagen der Beleuchtung
Techniken wie Knicklichter und offene Flammen werden hier nicht
behandelt :-)

Als abschreckendes Beispiel :-)
Mein erster Versuch im Nachtflug - der Wingo ist sogar heil wieder
runtergekommen.
Diese kleinen Anglerknicklichter sind viel zu dunkel. Außerdem
hatten alle die gleiche Farbe, sodaß die Lageerkennung fast
unmöglich war. Zum Glück hat mir jemand mit einer starken
Taschenlampe die Landung beleuchtet.
Die dicken Knicklichter sind heller, aber schwer.
Unabhängig von der verwendeten Technologie sollte man sich
überlegen, was für eine Art Beleuchtung man haben will:
- eine scalemäßige Beleuchtung, die aber zum Fliegen bei
Dunkelheit meist nicht geeignet ist
- eine vorbildähnliche Beleuchtung
(kein bestimmtes Modell), mit der man gut fliegen kann, die aber etwas
mehr Aufmerksamkeit erfordert, da nur einzelne Lichter zu sehen sind,
aber nicht das Modell als solches leuchtet. Höchstens strahlen
einige LEDs auf den Rumpf.
- eine aufwendigere Beleuchtung, die das
Fliegen und die Erkennung in jeder Lage mit viel Licht
unterstützt, sodaß man das Modell bzw. seine Umrisse gut
erkennt, aber nicht ablenkt
- eine Showbeleuchtung mit sehr viel Licht und Effekten, dabei kann
aber wieder die Lageerkennung leiden
Die heute üblichen Techniken sind:
- Glühbirnen - hauptsächlich Halogenstrahler bei
größeren Modellen
schwer und hoher Stromverbrauch
- Blitzröhren
Hochspannung, für Effekte oder Scalebeleuchtungen, mögliche
Störungen, eher für größere Modelle
- Lichtschläuche
eine
Glimmlampentechnologie, braucht einen Hochspannungswandler, der
Störungen verursachen kann und etwas wiegt, nicht sehr hell, aber
großflächig
- LEDs (Light emitting diodes)
leicht,
geringer Stromverbrauch, leicht zu verarbeiten, begrenzte Helligkeit,
im engen Abstrahlwinkel aber recht hell, heute am stärksten
verbreitet
- Laser
nur für Effekte, ohne Nebel praktisch unsichtbar
- UV aktivierte Farbe
nicht sehr hell
Die folgenden Ausführungen drehen sich praktisch
ausschließlich um LEDs. LEDs kann man in unterschiedlicher Form
einsetzen:
- Einzel LEDs
der Standard, bei größerer Zahl viel Aufwand für die
Verkabelung, enger Abstrahlwinkel
- Einzel LEDs >=1W
z.B.Landescheinwerfer, sonst zu hell, teuer
- LED SMD Bänder
ermöglichen eine leichte und schnelle Beleuchtung mit vielen LEDs,
guter Abstrahlwinkel, erschwinglich
- LED SMD Seile, SMD LEDs direkt an Kabel
kann man auch an Flächenkanten entlangwinden
(evt. Gemini MPX)
- Flächen LEDs
eher schwer, ein opaker Quader wird von der Seite zum Leuchten
gebracht, großflächig, nicht sehr hell
- LEDs mit Lichtleiter (Strohhalme) billig, leicht,
flächig
- Farbwechsler
langsam wechselnde Farben, können an der falschen Stelle die
Orientierung nach Farben (rot/grün...) stören
- Farbwechsler gesteuert
es gibt auch 3 farbige LED Streifen, die bei entsprechender Ansteuerung
eine beliebig vorgegebene, auch wechselnde Farbe darstellen
können. Inzwischen werden dafür auch RC Controller angeboten.
- BlinkLEDs
nicht in allen Farben und Helligkeiten verfügbar, aber mit
normalen LEDs kombinierbar (s.u.)
- Lauflichter
eher für Showmodelle
- ACL (Anti Collision Lights)
für vorbildgetreue Modelle, meist mit einer
Microcontrollersteuerung
Meistens ist meine Beleuchtung nicht schaltbar, d.h. ich schließe
das Licht schon vor dem Flug fix an. Dazu habe ich einen
Zwischenstecker, der zwischen Akku und Regler kommt und so die
Akkuspannung abnimmt.
Wenn ein funkgesteuerter Schalter zum Einsatz kommt, sollte zumindest
bei "richtigen" Nachtflügen ein Teil der Beleuchtung direkt
verkabelt sein, so daß bei einer Störung nicht das ganze
Modell im Dunkeln steht.
Die Helligkeit der Beleuchtung ist nicht der entscheidende Faktor
(obwohl es hilft). Wichtig ist die Lageerkennung. D.h. ich muß
aus jedem Winkel einerseits irgendein Licht sehen und andererseits
möglichst auch die Lage der Modells ableiten können. Dabei
helfen unterschiedliche Farben oder Muster für oben/unten,
links/rechts, vorne/hinten. Beim Fliegen muß man sich noch mehr
als am Tag der Modelllage bewußt sein. Zumindest bis zu einer
gewissen Entfernung ist das sogar einfacher als am Tag, wenn die
Lichter klar zu unterscheiden sind. Allerdings sieht man keine
Hindernisse, daher sollte man sich vor dem Flug genau die Umgebung
einprägen.
Evt. hilft es auch ein Licht (Taschenlampe) am Landepunkt abzulegen.
Zum Anfangen ist ein langsames, stabil fliegendes Modell am besten, bei
mir z.B. Wingo, Easystar oder MiniMag. Es empfiehlt sich ein
unempfindliches, nicht zu großes Modell, da man die Landebahn
meist nicht gut erkennen kann. Einige Clubs (auch meiner) dürfen
nicht in der Nacht fliegen. D.h. ich muß mir irgendwo eine Wiese
suchen, die natürlich keine schöne Rasenlandebahn hat.
Schaummodelle erleichtern die Verdrahtung erheblich. Man kann einfach
ein Loch für eine LED bohren oder einen Schnitt machen, in dem das
Kabel verschwindet. Bespannte Holzmodelle dagegen kann man am besten
vor dem Bespannen verkabeln.
Ähnlich wie bei der Großfliegerei haben alle meine Modelle
die folgende Farbcodierung:
Farbe
|
Ort
|
Grün
|
rechts
(wenn es grün nicht in der gewünschten Technologie gibt,
nehme ich auch blau) |
Rot
|
links |
Weiß
|
nach vorne |
| Blinklichter rot oder weiß |
meist hinten |
sonstige Farben
|
nach hinten |
Brauchbare LEDs haben mcd (millicandela) Werte von mindestens
1.000-3.000, besser 10.000-20.000mcd . Dieser Wert ist
winkelabhängig, d.h. breitstrahlende LEDs haben niedrigere Werte.
Die hellsten LEDs sind normalerweise 5mm Typen in weiß oder rot.
Besonders hell sind die (teureren) 1W, 3W, 5W... Typen, u.a. von
Luxeon, die allerdings eine bessere Stromversorgung und Kühlung
brauchen. Diese sind z.B. als Lande- und Suchscheinwerfer
größerer Modelle brauchbar.
LEDs sind keine Glühbirnen, d.h. der Strom ist nicht
proportional zur Spannung. LEDs haben eine "Flußspannung", die
normalerweise bei einem Strom von 20mA gemessen wird. Das ist auch der
übliche Maximalstrom, den wir verwenden wollen. In
Datenblättern wir die Flußspannung als Uf oder Vf
bezeichnet. Bis knapp unter diese Spannung fließt kein Strom
durch die LED,
dann steigt er sehr schnell an um schon wenige 100mV darüber die
LED zu zerstören. Deshalb muß man immer dafür sorgen,
daß der Strom begrenzt wird, indem man weitere Bauteile einbaut,
an denen die restliche Spannung abfällt. Das sind i.A.
Widerstände oder Stromregelungen.
Typische Spannungen sind:
Farbe
|
Flußspannung [V]
(typisch)
|
| rot |
1,6-2,4
|
| grün |
2,2-3,4
|
| gelb |
2,1
|
| orange |
2,2
|
| blaue |
3,2-4
|
| weiß |
3,2-4
|
Besonders die sehr hellen LEDs können von den
Tabellenwerten aber noch abweichen. Am besten schaut man in das
Datenblatt. Wenn das nicht verfügbar ist, muß man die
Spannung messen. Zum Testen der LEDs und zum Vergleich der Helligkeiten
gibt es kleine Testboxen, die aus einer 9V Batterie gespeist werden.
Wenn man die LED in den 20mA Platz steckt, kann man die Spannung leicht
mit einem Voltmeter messen.
Die unteren Angaben gehen von 2 Typen aus mit 2,4V oder 3,6V. Damit hat
man fast alle Fälle abgedeckt.
LEDs direkt anzuschließen, kann bei Batterien in einigen
Fällen funktionieren ist aber ein Glücksspiel.
Ich rate strikt davon ab !
Durch den Vorwiderstand fällt ein Teil der Spannung an diesem ab,
wodurch der Stromanstieg bei steigender Spannung sehr viel geringer
ist. Dafür verliere ich Spannung/Leistung am Widerstand. Ein sehr
kleiner Widerstand hat nur geringe Schutz/Ausgleichswirkung, dafür
kann ich mehrere LEDs in Reihe betreiben, bei einem großen
Widerstand ist die Strom/Helligkeitsänderung klein, aber ich kann
oft nur eine LED anschliessen.
Die Energie ist bei uns meist kein Problem, Widerstände sind
billig. Daher ist der einfachste Weg jeder LED einen Widerstand zu
verpassen und alle LED/Widerstandskombinationen an eine Spannung zu
hängen. Will man sparsamer sein, z.B. weil man viele LEDs
betreiben will, nimmt man 2-3 LEDs in Serie.
Ich schliesse meine LEDs fast ausschließlich direkt mit
Widerständen an den Flugakku an. Ich habe so zwar
Helligkeitsschwankungen - mit günstiger Wahl der Widerstände,
halten sich diese aber in Grenzen. Außerdem kann man so auch ein
paar Rückschlüsse auf den Akkuzustand ziehen. Es ist billig
und wenig fehleranfällig.
Natürlich kann man die LEDs auch mit Vorwiderstand an die BEC
Versorgung durch den Regler hängen. Allerdings reicht die Spannung
(5V) nur für 1 LED. Wenn man auf Nummer Sicher gehen will, nimmt
man ein externes/getrenntes BEC (z.B. von einem alten oder teildefekten
Bürstenregler).
Die folgenden Werte sind so berechnet, daß bei vollem Akku nach
dem Laden der Strom 25mA nicht überschreitet und selbst bei fast
leerem Akku (3,3V/Zelle) noch mindestens 10mA fliessen. Wegen der
lieferbaren Widerstände können die Ströme leicht
abweichen, das wirkt sich aber nicht aus. Heutzutage ist es oft
billiger von einem Wert gleich eine 100er Packung zu nehmen als 10
einzelne.
Wie man sieht, braucht man nur sehr wenige verschiedene Werte.
Versorgung
|
LED Spannungen |
Widerstand [Ohm]
|
3s
|
1x 2,4V
|
390
|
|
2x 2,4V
|
270
|
|
3x 2,4V
|
180
|
|
1x 3,6V
|
330
|
|
2x 3,6V
|
180
|
|
1x 2,4V + 1x 3,6V
|
220
|
|
2x 2,4V + 1x 3,6V
|
120
|
|
|
|
2s
|
1x 2,4V |
220
|
|
2x 2,4V |
120
|
|
1x 3,6V
|
180
|
|
|
|
5V
|
1x 2,4V |
120
|
|
1x 3,6V |
68
|
Bei 2s sind die Kombinationen etwas eingeschränkt.
Zum Verbinden nehme ich eine ganz dünne Kuperlitze (0,05mm2 von
Conrad), die kunststoffisoliert ist. Das Gewicht und der Widerstand
sind ziemlich ähnlich wie vergleichbarer Kupferlackdraht.
Allerdings ist diese Litze biegsamer, und ich habe auch mehr Vertrauen
in die Isolierung, die einfach zu entfernen ist.
Es gibt sie in unterschiedlichen Farben, was das Verstecken der
Leitungen erleichtert.


Bei den SMD LED Streifen kann man sehr einfach die Stromversorgung von
einem zum nächsten Streifen weiterziehen. Rechts geht über
einen Widerstand die Versorgung für eine EinzelLED ab. Am linken
Bild sieht man die Kabel in einem Loch verschwinden, wo sie zur
Unterseite weitergehen.

Ein
typischer Spannungsabgriff am Regler. Hier könnte man auch noch
einen Antiblitz integrieren, allerdings sind die meisten meiner
Nachtflieger eher kleiner.
Probleme:
- sehr gerichtete LEDs sieht man nur in einem kleinem Winkel,
daneben nicht mehr.
- auch nach hinten und zur Seite ist Licht nötig !
- vorbildgetreue Lichter sind nicht besonders gut zum Modellfliegen
geeignet; evt. mit zusätzlichen weniger vorbildgetreuen Lichtern,
die geschaltet werden, verbinden
- Störungen treten hauptsächlich durch Zusatzschaltungen,
die HF erzeugen, auf. Das sind Wandler für Leuchtschläuche
und Wandler, die viele LEDs (3-10) in Serie versorgen können.
- Nachtfliegen findet in der Nacht statt. Ganz was neues !
Das Problem ist die Feuchtigkeit, die sich dann oft bildet und die man
auf den Modellen beobachten kann. Sie kann Empfänger und Regler
beschädigen ! Deswegen sollten Modelle möglichst nicht im
Freien stehengelassen werden, wenn die Dämmerung kommt, sondern
erst zum Fliegen rausgetragen werden. Auch das Auto hilft schon als
Lagerort.
- Wenn man symbolhafte Elemente am Modell anbringt, dann nur
sehr große. Schon auf geringe Entfernung laufen die Lichter
zusammen. Ein ca.5cm großer Pfeil ist schon nach etwa 10m nicht
mehr zu erkennen. Unterschiedliche Farben wirken dagegen viel besser.
- Effekt Lichter - z.B. Blinker - nicht zu nah an anderen Lichtern
platzieren. Sie werden dadurch so überdeckt, daß sie nur
noch im Nahbereich erkennbar sind. Also möglichst etwas dunklen
Freiraum dazwischen frei lassen.
Lösungen:
- Unterschiedliche Farben auf Unter- und Oberseite, evt.
auch rechts/links zusätzlich zu evt. Positionslichtern.
Unterschiedliche Formen gleicher Farbe sind in der Entfernung nicht
mehr zu erkennen.
- bei (hellen) Schaummodellen setzt man die
LED etwas vertieft ein, dann leuchtet die ganze Umgebung mit
- Ein Strohhalm auf die LED
geschoben erzeugt eine Art Leuchtstab
- SMD LED Bänder sind einfach
anzuschließen und auf dem Modell zu verteilen. Bei 3s braucht man
keine Vorwiderstände mehr.
- Nicht nur Punktlichter, auch flächiges
Licht,
z.B. Rumpf oder Flächen von innen beleuchten, oder Licht auf
Flächen oder Leitwerke strahlen lassen. Es gibt auch
Leuchtscheiben z.B. von Hintergrundbeleuchtungen. Das sind oft normale
LEDs, die in eine trübe Scheibe strahlen.
- gegen Störungen hilft es die Verkabelung auch von seriell
angeordneten LEDs nicht in einem großen Kreis zu machen, sondern
die beiden Pole mit verdrillten Kabeln zu den LEDs zu führen, so
daß sich keine Rahmenantennen bilden. Eine Sternverdrahtung hilft
auch, braucht aber mehr Kabel.
- Wandler kann man oft mit zusätzlichen Elkos entstören.
Die Elkos möglichst nahe am Wandler anlöten, bei Versorgung
aus dem Empfänger auch noch ein Elko in der Nähe des
Servosteckers. Größe ca. 100-500uF/25V(je nach
Versorgungsspannung), am besten schaltfeste Elkos, obwohl es hier kein
Muß ist; ein Indiz dafür ist u.a. die Temperaturangabe von
105°C am Elko. Siehe Diskussionen um Verlängerung der
Batteriekabel bei BL-Reglern.
- LEDs, die rundum strahlen sollen, werden mit Schleifpapier stumpf
gemacht, dadurch strahlen sie in jede Richtung, allerdings
schwächer
- Ich habe noch keine weißen/hellen Blinkleds gefunden, aber
es gibt eine Abhilfe:
Man schaltet (bei 3s) eine rote(helle) BlinkLED ohne Widerstand mit 1-2
weißen LEDs in Reihe. Die weißen LEDs gehen nicht komplett
aus, zeigen aber ein deutliches Blinken. Die BlinkLED kontrolliert den
Strom. Natürlich geht das auch mit andersfarbigen LEDs, solange
genug Spannung an der BlinkLED abfällt.
- Man
kann auch BlinkLEDs in Serie schalten. Das Ergebnis ist eine Art
Summen-Verknüpfung, d.h. nur wenn gerade alle LEDs an sind,
leuchten sie hell, sonst eher verhalten. Als quasizufälliges
Effektlicht brauchbar. Bei 3 LEDs trat regelmäßig eine Art
Resynchronisation auf.
Bis jetzt hatte ich noch nie einen Ausfall des Lichts im Flug. Je nach
Anordnung und Verkabelung kann man auch bei einem Teilausfall noch
fliegen.
LEDs sind (in Grenzen) wasserfest, d.h. Spritzwasser (natürlich
immer Süßwasser) oder auch kurzzeitiges Untertauchen macht
ihnen und auch der Verkabelung und der Spannungsquelle nichts aus.
Längeres Untertauchen kann bei manchen Typen zum Ausfall
führen.
Bei unseren Spannungen geht normalerweise auch keine Gefährdung
davon aus. D.h. der Betrieb in einem Pool oder neben Personen
dürfte unkritisch sein, solange man einen gewissen
Sicherheitsabstand einhält (>2m). Sicherheitshalber sollte man
sich aber in der Badewanne nicht dazulegen :-)
Das gilt nicht für Wandler !!! Hier wird
eine Hochspannung erzeugt ! Daher fürs Wasserfliegen nicht
verwenden !!!
Hier noch eine einfache Möglichkeit im Vertrieb von Conrad:

Eine Led, die blinkt mit Schalter und Knopfzelle zum
Aufkleben. Das Set enthält ein grünes und ein rotes Modul.

So
sieht es an einem Easystar aus. Der Flugversuch hat zwar zu keinen
Schäden geführt, aber klar gestellt, daß es so nicht
geht.
Die LEDs sind zu schwach (deutlich unter 3000mcd schätze ich),
außerdem strahlen sie halt nur in einem kleinen Winkel.
Mit nur zwei LEDs kann es leicht zu Abdeckungen kommen.
Wenn man diesen Weg gehen will:
- stärkere LEDs
- LEDs evt. etwas anschleifen, damit der Abstrahlwinkel
größer wird
- mindestens 6 Module um viele Winkel abzudecken.
Schalter:
Mit einer Servoelektronik, einer Diode, 2 Widerständen, einem
Relais und einem Elko kann man sich sehr einfach einen RC Schalter
bauen. Die Widerstände simulieren das Poti (kann man stattdessen
auch nehmen). Das Relais wird statt des Motors angeschlossen.
Links (z.B.):
Link1
Link2 Link3
Sicherungen:
Nach einem leichten Kabelbrand (anscheinend haben zwei Kabel bei einer
Durchführung gescheuert) nehme ich jetzt vermehrt Sicherungen. Und
zwar sogenannte Einlötsicherungen, die normalerweise direkt auf
einer Platine benutzt werden. Sie sind klein und widerstandsfähig.
Ich löte sie möglichst bald nach dem Abgriff vom Speiseakku
in die Versorgungsleitung. Da meine Modelle meist 0,5-1A Strom
brauchen, nehme ich Werte mit etwa 0,5A mehr. Für 1A Strom eine
1,5A Sicherung. Im Fall des Kurzschlusses müssen sie ausgewechselt
werden.
Links
Hover and Smile - eng. - sehr detailiert
Helifreak Forum - Nightflying (eng.)
RCGroups Forum - Nightflying (eng.)
nach oben
Übersicht:

Bei Gelegenheit habe ich eine Beleuchtung eingebaut. An den
Seiten je 2 LEDs (rot/grün), nach vorne 2x weiß, nach hinten
1x blau 1x gelb. Ich wollte eigentlich den Wandler von Conrad benutzen,
der bis zu 8 weiße LEDs versorgt. Allerdings habe ich die Kabel
ungünstig verlegt (nicht verdrillt sondern getrennt mit
größerem Abstand) und will sie jetzt nicht mehr unter den
Klebebändern hervorholen. Die Störungen sind so einfach zu
groß. Als einfache Alternative nehme ich jetzt den Antriebsakku
und dazu in Serie ein kleiner 3s Lipo. Damit erreiche ich die
nötige Spannung für die LEDs.
Die Orientierung ist so recht gut, erfordert aber etwas Aufmerksamkeit.
Da beim Nacht-Erstflug (am Hang) viel Wind war, bin ich auch etwas
gesegelt. Beim Wiedereinschalten des Motors hat sich das Modell
weggedreht und ist abgekippt. Dabei hat es die Motorbefestigung
herausgerissen.

Das Modell hat eine Beleuchtung fürs
Nachtfliegen bekommen: 3 LEDs und einen Lichtschlauch.
Damit kann man die Lage sehr gut erkennen, auch noch aus
größerer Entfernung. Lediglich genau von hinten wirkt keine
der Lichtquellen. Deshalb habe ich noch eine Blink LED ergänzt.
nach oben

Der Wingo hat eine umfangreiche (aber nicht realistische)
Beleuchtung bekommen. Damit ist sowohl die Sicht als auch die
Fluglageerkennung kein Problem.



Die Flächenunterseiten und das Seitenleitwerk werden
angestrahlt.

Auf dem Wasser.

Der aktuelle Super Star. Billig und leicht
geflickt von einem Flohmarkt.

Ich
habe eine einfache Beleuchtung montiert. 5 LEDs. Am Heck oben eine
BlinkLED, Seite und hinten LED mit einem Stück Strohhalm.
Versorgung direkt aus dem Flugakku, der in diesem Fall ein 3s ist. Das
Modell fliegt auch mit 2s ausreichend. Die äußeren Lichter
gehen dabei aber recht schnell aus.
Das Modell und seine Fluglage sind gut zu erkennen. Das Mehrgewicht
beträgt 7g.
Ein Stecker ist anscheinend stark korrodiert und mußte getauscht
werden.
Die Fläche war angeknackst und mußte repariert werden.
Bei
der Gelegenheit habe ich die Bespannung ausgetauscht (jetzt gelb
transparent), die mir sowieso nicht
besonders gefallen hat. Ebenfalls habe ich eine Beleuchtung
ergänzt. LED Bänder mit je 33 LEDs an beiden Seiten, die
ganze Fläche mit unterschiedlich farbigen LEDs und dazu noch 2
LEDs im Bug. Insgesamt 100LEDs. Es fehlen noch einige um das
HLW
hervorzuheben.
Am Holm habe ich die Leds rundherum gebogen und mit einem
kleinen Tropen PU-Leim fixiert.
Bei nicht
oder wenig tragenden Teilen habe ich die LEDs einfach mit der Hand
durch das Balsa gesteckt.
Blaue
LEDs nach außen einfach durchs Holz gesteckt. Diese LEDs werden
über eine Blitzerschaltung angesteuert. Leider sieht man das Blau
im Flug fast nicht.
Alle Flächen LEDs montiert
Die fertige
Verkabelung. Das könnte man sicher noch besser verbergen, in der
Nacht und besonders im Flug sieht man aber sowieso nichts davon.

fertig
Bei einem Fehlstart über Land wurde der Bug schwer
beschädigt und mußte repariert werden. Bei der Gelegenheit
habe ich noch Streifen unten am HLW ergänzt, da mir da etwas
fehlte. Die Wirkung ist gut.
Leider sind einige LEDs in der Flügelspitze ausgefallen. Da ich
keine Lust habe, die Bespannung aufzuschneiden, werde ich bis auf
weiteres damit leben müssen.
nach oben

Diesmal eine mehr vorbildangelehnte Beleuchtung.
- Rot/Grün an den
Flächenenden
- Weiße Landescheinwerfer in den Flächen
und am Propeller
- rot und weiß blinkend am Heck
- eine gelbe Leuchte nach hinten
- zwei SMD-LED-Streifen im Inneren des Rumpfs
Da ich keine weißen BlinkLEDs
gefunden habe, schalte ich einfach eine rote BlinkLED in Reihe mit
einer weißen LED. Diese geht zwar nicht komplett aus, wird aber
stark abgedimmt, was auch einen netten Effekt gibt.
Durch die SMD-LED-Streifen im Inneren des Rumpfs leuchtet dieser im
vorderen Bereich großflächig weiß.
Die Beleuchtung sieht gut aus ohne übertrieben zu wirken. Die
Erkennung ist aus jedem Winkel gut. Auch bei Tag erkennt man die LEDs
aus dem richtigen Winkel.


Und jetzt mal in den vollen LED Topf gegriffen !
172 LEDs !!!
Bis auf die 2 LEDs nach vorne und die Blinkkombination am Seitenruder
alles LED Streifen, was die Montage massiv erleichtert. Die
Lageerkennung ist sehr gut. Die Streifen gab es damals nicht in
grün, deshalb nicht die typischen Farben, was der Optik aber nicht
schadet. Die Beleuchtung der Raben Grafik der Oberseite könnte
etwas heller sein (im Verhältnis). Andererseits wirken die
unterbrochenen weißen LED Streifen auch gut. Bei der Lichtflut
gehen
die BlinkLEDs etwas unter.
Der Stromverbrauch ist etwa 900mA(3s) - ca.10W. Das Gewicht ist
vernachlässigbar mit geschätzt unter 50g.
Beim letzten Flug fielen mir einige Details auf. Die weiße
Oberseite ist etwas zu dunkel. Ich habe nach unten einen weiteren
weißen Streifen ergänzt. Die Aufteilung gefällt mir
aber noch nicht und wird noch geändert (siehe unten).
Zur besseren Lageerkennung kamen 2
rot/blaue Streifen längs auf die Querruder. Die Blink LEDs wurden
um eine
weitere weiße LED ergänzt. Anfangs hatte ich noch ein gelbes
Lauflicht am
Rumpfrücken geplant. Das paßt aber wohl doch nicht so.
Außerdem ist es möglicherweise zu dunkel.
Damit hält das Modell jetzt bei
215 LEDs.

Die
weißen LEDs an der Seite wurden schöner gemacht. Der
Streifen zusammen mit den unregelmäßigen 3er Blöcken
sah nicht schön aus. Die Zählung muß damit nochmals
korrigiert werden,
209 LEDs ? Durch das recht hohe Gewicht war
der vorige
Motor an der Leistungsgrenze. Mit dem stärkeren Motor fliegt das
Modell jetzt sehr schön.

Die
rote LED in der Mitte leuchtet nach unten (Bild ist von unten) und
blinkt. Die LEDs sind von allen Seiten gut zu sehen, da das Material
recht durchscheinend ist.
Leider ist das Flugverhalten immer noch fast unbrauchbar (Schwerpunkt,
Sturz ?).
Start der Seite


Ich verwende ein 2 Kanal Schaltmodul. Die Buchsenleiste
hat die Kontakte in 3 Gruppen verkabelt:
Dauer an (seitliche Lichter)
Kanal 1 (rotes Blinken, weiße Landelichter unten)
Kanal 2 (Farbwechsel LEDs, weiße Topbeleuchtung)
Die einzelnen LEDs haben jeweils ihre Vorwiderstände (für 2
LEDs in Serie) und können beliebig an die Kanäle gesteckt
werden.
Als Zimmerschmuck sind sie alle auf Dauer an gesteckt. Dabei versorge
ich den Baum über ein Netzteil.
Die FarbwechselLEDs habe ich aus einer Lichterkette herausoperiert. Ich
bin noch nicht im Dunkeln geflogen, aber ich habe Sorgen, daß die
wechselnden Farben zu sehr ablenken. Daher lasse ich diesen Kanal evt.
erstmal ausgeschaltet.
Die Landelichter sind nicht an im Bild. Die Verkabelung muß noch
ordentlicher werden. Außerdem könnte man noch vorsichtig die
Kabel grün spritzen. Den Propeller möchte ich noch gold oder
silber Ornamente verpassen, die von den weißen LEDs angeleuchtet
werden.
Der Stromverbrauch ist etwa 450mA (bei 3s). Durch die BlinkLEDs und die
Farbwechsel LEDs schwankt der Wert etwas.
Ich brauche ich jetzt einen größeren Prop und einen
stärkeren Motor. Mit Farbe, zusätzlichen Verstärkungen,
Beleuchtung, Verkabelung und RC-Schalter habe ich 40-50g
zusätzliches
Gewicht "gewonnen". Dafür ist der bisherige Motor zu schwach. Nach
einigem Schweben ist er sehr heiß.
Der RC-Schalter ist nicht wirklich nötig und wurde entfernt. Im
Flug benutze ich alle
Lichter bis auf die Farbwechsler. Die Orientierung ist schon so nicht
einfach. Ca.
49 LEDs.
Film

Eine typische Beleuchtung, hauptsächlich mit LEDstreifen:
- Fläche außen rot und grün
- Fläche innen weiß
- Rumpf vorne weiß
- Rumpf unten blau
- Seitenleitwerk rot und grün
- Seitenleitwerk oben BlinkLEDs
Oben an den Flächenenden fehlen noch LEDs, damit man auch von
hinten oben gut sieht. Die Blink LEDs sind etwas schwach und der blaue
Streifen wird aus ästhetischen Gründen noch verlängert.

Und so geht es weiter.

Das
Modell ist jetzt aus jeder Richtung gut zu erkennen. Die Unterseite
wirkt in der Realität noch wesentlich heller. Die BlinkLEDs werden
noch verstärkt. Außerdem fehlen auch hier noch Streifen
unten am HLW für die optische Ausgewogenheit.
Die
hat es jetzt bekommen. Ich habe sie in V-Form aufgeklebt (je 2x3 LEDs
pro Seite). Allerdings sieht man das nur im Nahbereich. D.h. sichtbare
Formen müssen deutlich größer sein - mindestens 9 LEDs
in Reihe. Dazu weitere Blink LEDs an der Unterseite.
Dazu habe ich einen SMD-LED Streifen zerschnitten, so daß ich
zwei weiße LEDs in Reihe bekam, dazu noch eine rote Blink LED als
Blinkgeber. Das sieht man zumindest von hinten sehr gut.
In Summe sind es jetzt auch schon ca.
100 LEDs.

Eine typische Beleuchtung, hauptsächlich mit LEDstreifen. Das
Vorbild stammt aus einem Forum.
- Schwimmer rot und grün von innen leuchtend
- Rumpf beidseitig und vorne weiß
- Rumpf unten hinten blau
- Seitenleitwerk blau
- Seitenleitwerk oben BlinkLEDs
Von unten ist die Sicht gut. Von oben aber überstrahlt das
Weiß alles und die Lageerkennung wird schwierig. Ich werde die
Hälfte der LEDs entfernen und an den hinteren Flügelenden
noch rot/grüne LEDs hinzufügen. Außerdem muß ich
die Schwimmerabdeckungen sowohl optisch als auch von der Dichtheit
verbessern.

Und so geht es weiter.

Ich
bin jetzt zufrieden mit dem Licht. Die hinteren Lichter sind 3 LEDs von
einem SMD Band, das um die Kante herumgezogen wird. Das Weiß ist
immer noch leicht hell genug.
Das Modell ist etwas schwieriger von der Lageerkennung, da die
rot/grünen Seitenlichter sehr nahe am Rumpf sind. Bei einem
normalen Flugzeug sind die Flügelspitzen weiter vom Rumpf entfernt
und leichter zu erkennen.
60 LEDs.

Aus Gewichtsgründen nur eine sparsame Beleuchtung, 5mm
rot/grün in den Flächen und 4 Stück eines SMD LED Bands.
Die LEDs sind direkt auf Kupferlackdrähte gelötet und
eingegossen. Die Originalversorgung besteht aus 2 AA Zellen. Leider hat
es bei Tests ein Servogetriebe ruiniert, daher noch kein Erstflug. Das
Licht sieht unten/oben ziemlich gleich aus. Nur am HLW wird man wohl
ein paar Unterschiede erkennen. Evt. kommt noch eine blaue/weiße
LED nach vorne.
Die Sicht ist aber auch so völlig ausreichend.

Da Feuerwerk meistens im Dunklen abgebrannt wird, hat der Twinstar eine
Beleuchtung bekommen. Nichts außergewöhnliches. Mein
üblicher Stil, von allen Seiten gut zu erkennen.
Hauptsächlich LED SMD Streifen und BlinkLEDs am SLW. Die
weißen LEDs sollen noch schaltbar als Landelichter werden. Evt.
kommt noch mehr weißes Licht nach vorne dazu. Die gelben LEDs am
SLW kann man nur aus wenigen Winkeln sehen, die BlinkLEDs dagegen recht
gut.

An
den Flügelenden sind Halterungen für Feuerwerk, am besten in
länglicher Form (Römische Lichter z.B.) befestigt. Deshalb
sind auch keine Lichter ganz außen.
Dazu habe ich Schaumstoffplattendübel mit PU Leim verklebt. So
kann ich die Halterungen abnehmen oder austauschen. Die Kabel dienen in
Zukunft zum elektrischen Zünden.

Der Heli hat 2 SMD LEDs seitlich bekommen, eine 3mm als
Scheinwerfer
nach vorne und eine 3mm Blink LED am Heckausleger. Die 3 normalen LEDs
haben Vorwiderstände von 47/100/150Ohm. Die Blink LED funktioniert
auch bei der geringen Spannung noch ganz gut.

Die Stromversorgung wird
auf der Platine direkt von den Batterieanschlüssen abgenommen. Die
Verdrahtung geschieht mit 0,1mm Kupferlackdraht. Da es mein erster
Versuch mit derart dünnem Draht war, ist die Verlegung nicht
wirklich schön. Ich brauche leichtere Pinzetten für die
Handhabung. Evt. auch eine dritte Hand, die viel kleiner ist als die
handelsüblichen. Ich hatte keine SMD Widerstände, sondern
mußte normale 1/8W(?) nehmen. Das Mehrgewicht beträgt 1,25g,
was sich im Flug nicht merkbar auswirkt. Die Lageerkennung ist
einwandfrei, der Landescheinwerfer beleuchtet eine größere
Fläche. Allerdings überstrahlt er auch das rote Seitenlicht.
Daher habe ich die weiße LED noch außen mit schwarzer Farbe
bemalt, damit sie hauptsächlich nach vorne strahlt.
Die SMD LEDs sind auf etwa 11-13mA eingestellt, das könnte man
noch auf 20mA erhöhen, da sie in Relation zu den anderen LEDs
etwas schwach wirken.
Ich habe noch nachleuchtende Rotorblätter montiert, allerdings ist das Licht recht schwach gegen die LEDs.

MCX mit fluoreszierenden Nachtflugblättern. Allerdings sind sie eher dunkel im Kontrast zu den LEDs.

Befestigung
der vorderen LEDs. Die untere ist seitlich schwarz angemalt, damit
weniger Streulicht austritt und vom roten Positionslicht ablenkt.

Das hintere Blinklicht.

Das übliche Lichtschema. Die weißen Landelichter können
über den Sender geschaltet werden. Dazu habe ich erstmals eine
Servoelektronik mit Diode, Relais und Elko verwendet. Sie schaltet
nicht bei jedem Start ganz sauber !? Die weißen Streifen in
Rumpfnähe beleuchten den Rumpf recht schön. Auch das HLW ist
gut erleuchtet. Das untere weiße Blinklicht ist dagegen kaum zu
erkennen, evt. zu nah an der HLW Beleuchtung.
Eine Scheibe mit eingebauten Lichtern. Es liegen 2 Lichtschläuche
im Inneren des Modells und einer an der Außenkante. Die
Leuchtkraft ist recht gering, besonders verglichen mit den heute
üblichen LEDs. Wenn ich da einige für bessere Lageerkennung
ergänze, wird der Lichtschlauch wohl fast verschwinden. Evt. mache
ich alle anderen Lichter schaltbar um zumindest etwas davon sehen zu
können. Geplant sind einige LEDs zur Orientierung, FarbwechselLEDs
am SLW und Lauflichter unten.
Die neuere Version hat LEDs innen und nur außen einen
Lichtschlauch.

Da das Modell schon eine halbwegs brauchbare Bemalung hatte, habe ich
die in das Lichtdesign eingebunden. Hauptsächlich SMD-LED
Streifen, einige Einzel LEDs für Positionslichter.
260 LEDs.
Der Strom beträgt etwa 1,2A(3s). Das Design hat sich in Stufen entwickelt, deshalb paßt es nicht
überall genau zusammen. Ursprünglich waren wesentlich weniger
LEDs geplant. Die geringe Spannweite erschwert die Lageerkennung, daher
sind die rot/grün Seitenleuchten besonders auffällig und die
Farben oben/unten auch deutlich unterschiedlich.
Der erste Nachtflug war problemlos. Die Orientierung immer gegeben.
Allerdings erkennt man die feineren Strukturen nur im Nahbereich. Auch
die Blinkleds auf den Seitenleitwerken sind in den meisten Fluglagen
nicht zu erkennen.

Die
Farben der LEDs kommen auf den Bildern nicht besonders gut heraus, da
das Licht sehr hell war und ich schwach belichten mußte, damit
nicht alles überstrahlt. Die Kameraeinstellungen waren fast wie an
einem leicht bewölkten Tag !

Da
das Modell schon Bemalung und Aufkleber hatte, habe ich versucht,
das nicht zu sehr zu stören. Hauptsächlich SMD-LED Streifen,
einige Einzel LEDs für Positionslichter. Ein etwas grafischeres
Design. Oben gelbe Pfeile, unten eine Art versetztes Band, das aber nur
im Nahbereich als solches zu erkennen ist. Die Wirkung in der Luft ist
trotzdem gut. Nur die 3 BlinkLEDs in der Mitte sind im Flug kaum zu
sehen, höchstens genau von unten und nah. Die Orientierung ist
einwandfrei. Deckel und Winglets haben keine LEDs, um die Handhabung
einfach zu halten. Die Flächen können auch noch geteilt
werden.
219 LEDs.

Dazu kamen noch kleinere Leuchtfelder oben und unten, außen um die leeren Stellen zu füllen.
273 LEDs

Die Randleuchten sind jetzt etwas schwach und sollen noch verstärkt werden.
Ausgemusterte und verkaufte Modelle:

verkauft
Mein
erstes Lichtmodell. Angesichts des nahenden Winters und des frühen
Sonnenuntergangs, habe ich mit einer Beleuchtung begonnen.
- In der ersten Stufe links und rechts je eine rot/grüne LED,
dazu eine weiße Rundum am Heck und eine weiße nach vorne
strahlende.
- Beim nächsten Versuch kamen 3 weitere weiße LEDs dazu
und bestrahlen jetzt Ober- und Unterseite. Die RundumLED bekam eine
Blitzsteuerung.
- Im weiteren kommt noch ein Schaltmodul, um unterschiedliche
Effekte schalten zu können und ein Lauflicht, wahrscheinlich an
der Außenseite.
Die neuen superhellen (aber nicht billigen) LEDs sind sehr gut
sichtbar. Auch aus 100m reicht die Helligkeit von 3-4 LEDs aus. Nur die
Lageerkennung wird schwierig.
Neuerdings habe ich fürchterliche Störungen mit dem Modell,
die auch nach Wechsel von Empfänger und Regler bleiben !? Nach
weiteren
Versuchen, die kein Ergebnis brachten (mal geht es, dann wieder nicht),
habe ich das Modell verkauft.
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